Was kann Nährstoffkunde den Menschen bieten ?
Es ist mir -
besonders vor dem
Hintergrund einer sehr pharma-lastigen Krankheitsbekämpfung -
ein
wichtiges Anliegen, die Menschen aufzuklären, wie sie durch
Ernährungsumstellungen und zusätzlicher
Mikronährstoff-Unterstützung nebenwirkungsfrei ihren
Organismus stärken können. In der
internationalen Fachliteratur (USA, GB, FR) mehren sich Hinweise und
auch Nachweise, dass für eine Reihe von psychischen
Erkrankungen ernährungsbedingte Mit-Ursachen bestehen. (siehe
Literaturempfehlungen unten)
Konkret bedeutet dies, dass Mangelzustände
bestimmter Vitalstoffe
(z.B. B-Vitamine, Mineralstoffe und
Spurenelemente) aufgrund ungesunder Ernährungsgewohnheiten,
zunehmender Umweltbelastungen und nachlassendem Vitalstoffgehalt
unserer Lebensmittel im Körper zu Störungen des
Immunsystems als auch des Gehirnstoffwechsels führen
können.
Andererseits leiden viele Menschen aufgrund der
aufgezählten Faktoren an Vergiftungen,
Übersäuerung des
Gewebes und Darmfunktionsstörungen, und benötigen
dringend
eine gründliche Reinigungskur. Sowohl
Mangel an Vitalstoffen
als
auch fehlende Reinigung des Körpers führen zu teils
erheblichen psychischen Befindlichkeitsstörungen.
Aber auch umgekehrt wirkt der Mechanismus: psychischer Stress z.B.
führt zu einem stärkeren Verbrauch bestimmter
Nährstoffe, die Körperfunktionen werden dadurch
beeinträchtigt und verstärken in der Folge das
Stressempfinden.
Körper, Geist und Seele interagieren stets zusammen, deswegen
ergänzt die Nährstofftherapie aufgrund meiner
langjährigen Erfahrung die Behandlung psychischer Symptome.
Im Zuge von seelisch-psychischen Veränderungsprozessen können gezielte Nährstoffgaben helfen, den Organismus schneller in eine Balance zu bringen. In der Folge können sich einerseits psychische Symptome reduzieren und andererseits wird der Gesamtorganismus gestärkt, um die seelischen Prozesse auf der emotionalen Ebene (z.B. bei der Auflösung von Traumaenergie) besser zu unterstützen.
Am Beispiel der weit verbreiteten Störung AD(H)S lässt sich aufzeigen, dass inzwischen vielfältige Studien über die Wirksamkeit von Mikronährstoffgaben vorliegen. Zitate hierzu:
| - | „Dr. Bernhard Rimland beurteilte die relative Wirksamkeit unterschiedlicher Ernährungsstrategien im Vergleich zu Medikamenten wie Ritalin und fand heraus, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin B6 und Magnesium zehnmal wirksamer war als Ritalin!“ (siehe (1), S.229) |
| - | „Forschung an der Oxford Universität hat den Wert dieser essentiellen Fette (EPA, DHA, AA - J.Stienen.) in einem Doppelblindversuch mit 41 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren bestätigt…Jene Kinder, die zusätzliche essentielle Fette als Nahrungsergänzung bekamen, verhielten sich besser und lernten besser innerhalb von 12 Wochen.“ (siehe (1) S. 231) |
| - | „In mehreren Beobachtungsstudien wurde ein niedriger Pegel an DHA als Mitauslöser für Depressionen und Aggressionen entdeckt.“ (siehe (4) S. 85) |
| - | „Während absoluter Nährstoffmangel in den Industrieländern selten vorkommt, ist marginaler Nährstoffmangel weit verbreitet…Kommt aber zu dem marginalen Nährstoffmangel noch Stress hinzu, hat das Gehirn nicht genügend Nährstoffe um diesen Spitzenbedarf zu decken und verliert an Integration.“ (siehe (2) S. 66) |
Diese Aufzählung ließe sich problemlos seitenfüllend fortführen. Die Literaturhinweise finden Sie weiter unten.
Bei
folgenden Störungen können Mikronährstoffe zur Linderung beitragen:
In der unten angegebenen Literatur sind
die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien
aufgeführt,
die eine Verbesserung der Symptomatik durch spezifische
Nahrungsergänzung bei folgenden Störungsbildern
belegen.
- Depressionen
- Angst- und Panikzustände
- Essstörungen
- Lern- und Leistungsstörungen
- AD(H)S
- Konzentrationsstörungen
- Psychosen
- Burnout
- Degenerative Erkrankungen
Bitte bedenken
Sie, dass die Einnahme
von Mikronährstoffen alleine nicht die Psychotherapie ersetzen
kann. In vielen Fällen kann die ärztlich verordnete
Medikation (vorübergehend) unverzichtbar sein, um die
jeweilige Symptomatik entscheidend zu verändern.
Wenn Sie sich entscheiden, Nährstoffpräparate
ergänzend
für Ihre Gesundheit sich nutzen, besprechen sie dieses am
besten
auch mit dem Heilpraktiker, Psychotherapeuten oder Arzt ihres
Vertrauens.
Bei
psychischen Erkrankungen spielt die
optimale Unterstützung des Gehirnstoffwechsels und des
Nervensystems eine maßgebliche Rolle.
Unser Gehirn besteht zu 60% aus Fetten
und zu 40% aus Eiweißen, wenn der Wasseranteil nicht
mitgerechnet wird. Insofern sind hochwertige ungesättigte
Fettsäuren als auch Aminosäuren, die Bausteine der
Eiweißstoffe, von besonderer Bedeutung.
Außerdem spielen einige der B-Vitamine (B6, B12,
Folsäure) als auch Mineralstoffe (Magnesium) als auch
Spurenelemente (Zink, Mangan) eine wichtige Rolle im Gehirnstoffwechsel
bei der Verwertung der Fettsäuren.
Im Sinne des
o.a. Zitats von Paracelsus, kann davon ausgegangen werden, dass
gezielte Nährstofftherapie in vielen Fällen einen nachhaltigen
Effekt auf die Gesundheit des Organismus hat.
Eine
optimale Nährstoffversorgung aktiviert das
körpereigene Immunsystem und regt so die natürlichen
Selbstheilungskräfte des Menschen an, während viele
Medikamente lediglich gezielt einzelne biochemische Vorgänge
beeinflussen, im Sinne einer isolierten
Symptombekämpfung.
Wer sich grundsätzlich für das Thema
„Prävention
und Heilung durch natürliche Mittel und
Präparate“
interessiert, dem empfehle ich mit Nachdruck die monatliche
Lektüre des Heftes „Natur und
Heilen“ (www.NATURUNDHEILEN.de)